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Hier geht es um Zukunft. Um den Versuch, die Welt sich vorzustellen, wie sie in hundert Jahren aussehen könnte, und dem entgegen zu wirken, was eine Verschlechterung der Lebensqualität bedeuten könnte.

Erstmals seit bestehen der Erde sind wir dabei, mit unserem Wohlstandsmodell sie zu zerstören. Insbesondere die westliche, „zivilisierte“ Welt. Wir sind an einem Punkt angekommen, an dem wir uns entscheiden müssen, im Großen wie im Kleinen, was wollen wir: Wachstum oder Überleben? Bundespolitisch steht die FDP für die Gruppe von Menschen, denen es vorrangig um Wachstum geht. Ihr folgt die Union von CDU und CSU. Die SPD steht in der Mitte. Sie will beides Wachstum und Überleben. Klar für das Überleben haben sich die Grünen und die Linkspartei entschieden.

Als Beweis für die überlebensfeindliche Einstellung der FDP sei hier angeführt, dass sie am 7. Mai 2010, als auf Antrag der Grünen im Bundestag über die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko beraten wurde, durch Abwesenheit glänzte. Ein Vertreter der Union nutzte die Debatte zur Kritik am Sachverständigenrat (Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU)) des unionsgeführten Bundesumweltministeriums (BMU).

Wachstum und Wohlstand wird oft gleich gesetzt. Sie sind es bei Leibe nicht. Es kommt darauf an, beide deutlich voneinander zu trennen und neue Wege zu suchen. Wege einer nachhaltigen Entwicklung.

Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen (CDU) sagte jüngst zum 60-jährigen Bestehen des Deutschen Naturschutzrings (DNR): „Die Transformationsprozesse, vor denen diese Gesellschaft steht, müssen von allen aktiv gestaltet werden. Dies setzt in demokratischen Gesellschaften gesellschaftliche Diskussionen voraus.“ An dieser Diskussion und somit an diesem Transformationsprozess mitzuwirken, ist Aufgabe dieser Homepage.

Auch die umweltschädlichen Subventionen, laut einem Bericht des Umweltbundesamtes (UBA) vom 4. Juni 2010 betragen diese großzügig gerechnet 48 Milliarden Euro pro Jahr, machen deutlich, dass an einem Überleben kein wirkliches Interesse besteht, sind wir doch zu sehr vom Glanz der Konsumwelt geblendet.

Ich will mich beschäftigen mit Ursachen und Verursachern des Klimawandels und seine Auswirkungen. Den Blick richte ich dabei auf alle gesellschaftlichen Teilhaber. Von der Politik über Unternehmer bis zum Konsumenten. Mit der Industrialisierung ist der Energieverbrauch exorbitant angestiegen. Von diesem Energieeinsatz müssen wir unbedingt runter. Den Verbrauch von Energie müssen wir effizienter gestalten. Die Herstellung von Strom müssen wir vollständig auf regenerative Energien umstellen. Die Energieversorgung müssen wird dezentral statt zentral gestalten. Nur in einer dezentralen Energieversorgung sehe ich eine Chance der Demokratisierung unserer Energieversorgung. Die Stichworte hier sind: Energiewende und Energieeffizienz, Kraftwerkstechnik und Wohnwärmebereitstellung. Dies zum Bereich Ursachenanalyse.


Zum Bereich Auswirkungen hier nur einige Schlagworte: Klimaflüchtlinge und Klimatote, Wüstenbildung und Welternährung, Landwirtschaft, Ernährung und Nahrungsmittelkrise, hier fällt auch das Reizwort „Tank oder Teller“. Biodiversität und Artensterben.

Ein wichtiger Bereich ist die Ethik. Hier fallen Begriffe wie Konsumgesellschaft und Lebensstil, Wertegesellschaft und ökologische Verantwortung, Unternehmerverantwortung, das neudeutsche Wort dazu ist Corporate Social Responsibility (CSR), Klimagerechtigkeit und Pro-Kopf-Emissionsrechte.

Beim Thema Ethik empfehle ich zur Einführung einen Aufsatz von Mathias Greffrath. Der Titel lautet: Die Schönheit des Schrumpfens – Was kommt nach dem Wachstum? Gesendet im NDR-Kultur in der Reihe Gedanken zur Zeit am 16. Mail 2010. Der NDR schreibt in der Ankündigung: „In der Volkswirtschaftslehre gibt es keine Theorie des Schrumpfens. Wachstum gilt dort als der Normalfall. Aber Wachstum bleibt aus - jedenfalls in den früh industrialisierten Gesellschaften. Und die Klimakrise zwingt uns dazu, unsere Wachstumsraten herunterzufahren. Auch technische Lösungen, wie eine Produktion mit weniger Energie und Rohstoffen, sind unzureichend. Alle Zahlen sprechen dafür: Wir werden weniger produzieren und weniger konsumieren. Aber ist das nicht der GAU für unser Wirtschaftssystem, das auf ständiges Wachstum geeicht ist? Wie können wir uns schon jetzt darauf einstellen? Oder geht es gar um einen Wandel, den wir nutzen könnten - um besser zu leben?“ Der Artikel steht im Internet zum Nachlesen zur Verfügung. Er kann als PDF-Datei unter dem URL www.ndrkultur.de gedownloadet werden.

Große Bedeutung messe ich auch der Umweltbildung bei. Hinweise an Lehrer und Schulen sind mir sehr wichtig. Die Suchwörter dazu sind: Umweltbildung, Bildungsmaterial, Education bzw. Earth Education.

Nicht zuletzt liegt mir die Kommunalpolitik am Herzen. Stichwörter sind Stadtwerke und Rekommunalisierung. Aber auch „Energie in Bürgerhand“.

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